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airman liefert eine ordentliche Palette an verschiedensten elektronischen Spielarten ab: Da gibt es SynthPop, Trance, Avantgarde und auch treibende Trip-Hop-Elemente. Das heißt aber nicht, dass Stefan Vallbracht keinem roten Faden folgt. Die Elemente fügen sich intelligent zu einem Soundgeflecht – manchmal auch mit Gesang – zusammen.

Stefan Vallbracht, der Mann hinter airman, scheut sich auch nicht vor Unbequemem: Einige der Songs orientieren sich an ausgesprochen avantgardistischen Arrangements. Der Zuhörer darf eintauchen, sich mit den Songs auseinandersetzen. Die vielfältig eingesetzten Klänge nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch Zeit und Raumjedoch nie ohne die nötige Prise Humor.

Die Stücke sind unüberhörbar beeinflusst durch Jean Michel Jarre, Enigma, Air, Yello und durch eher düstere Wave-Musik der 1980er wie Depeche Mode. Dennoch: Es bleibt kein Zweifel, Vallbracht geht einen Schritt weiter, emanzipiert sich von starren Mustern und Scheuklappen elektronischer Genres und kann sich an Vorreitern dieser schwer in Schubladen zu steckenden Musik wie Björk oder The Knife messen lassen.

Das kann man dann getrost ElektroTranceSynthPop 2.0 nennen.

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